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RegionalStadtBahn Neckar-Alb (RSB)
Infofahrt am 23.05.2007 nach Karlruhe Der Aufbau einer RegionalStadtBahn ist eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben für die Kreise Reutlingen, Tübingen und Zollernalb. Wie so etwas aussehen kann, haben sich die Mitglieder der Regionalverbandsversammlung, Bürgermeister, Kreis- und Gemeinderäte aus den drei Kreisen, auf einer Informationsfahrt am 23. Mai 2007 in Karlsruhe angesehen. Zunächst erläuterte Carsten Strähle, bei den Karlsruher Verkehrsbetrieben für Controlling zuständig, den Gästen aus der Region Neckar-Alb in einer Präsentation die Erfolgsfaktoren. Diese können Sie unten ansehen und herunterladen (32 MB, 76 Folien). Dort, wo die Karlsruher Verkehrsbetriebe Haltestellen bauen, steigen die Grundstückspreise. Die Schienen sind heute Entwicklungsachsen, entlang denen Neubaugebiete entstehen. Die Orte, die in den zurückliegenden zwanzig Jahren an das inzwischen 560 Kilometer umfassende Karlsruher Straßenbahnnetz angeschlossen wurden, verzeichneten Bevölkerungszuwachs. Nahverkehr auf der Schiene, so die Karlsruher Erfahrung, macht eine Region auch für Investoren attraktiv. Davon konnten sich die Gäste aus der Region Neckar-Alb bei einer zweistündigen Fahrt von der Karlsruher Innenstadt, durchs Murgtal bis nach Freudenstadt im Schwarzwald überzeugen. Eine Strecke, die 2003 in Betrieb gegangen ist, die nach anfänglicher Skepsis und viel Überzeugungasarbeit heute niemand mehr missen will.
Regional-Stadt - Stand März 2007 2004-2006: Kernliniennetz definiert und Teilnetze gebildet: Eine
Projektgruppe, bestehend aus Vertretern der drei beteiligten Landkreise
Reutlingen, Tübingen und Zollernalbkreis, der Städte Reutlingen und Tübingen,
des Regionalverbands Neckar-Alb, des Verkehrsverbunds naldo sowie der
großen Beförderungsunternehmen, hat - in Absprache mit dem damals zuständigen
Ministerium für Umwelt und Verkehr - bereits ein sogenanntes "Kernliniennetz"
für die Regional-Stadtbahn erarbeitet, das die wichtigsten und aufkommensstärksten
Strecken im Untersuchungsgebiet enthält. Aus diesem Kernliniennetz wurden
insgesamt vier Teilnetze gebildet:
Durch die Definition dieser vier Teilprojekte wurden bereits klare Priorisierungen vorgenommen. Alle vier Teilnetze können unabhängig voneinander realisiert werden, sie entfalten jedoch erst in ihrem Zusammenspiel eine optimale Netzwirkung. Weiteres Vorgehen: Der nächste wichtige Verfahrensschritt wäre die Ausschreibung einer Standardisierten Bewertung für die Regional-Stadtbahn. Zur Klärung der Frage, ob es zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll ist, eine solche Standardisierte Bewertung in Auftrag zu geben, wurden im Jahr 2006 mehrere Gespräche mit Herrn Staatssekretär Köberle vom Innenministerium Baden-Württemberg geführt. Das Innenministerium hat dabei mehrfach in Frage gestellt, ob es angesichts der finanziellen Dimension des Regional-Stadtbahn-Projektes sowie vor dem Hintergrund der aktuellen Fördermittelsituation im Bereich des ÖPNV für die nächsten Jahre realistische Chancen zur Verwirklichung des Gesamtprojektes gibt. Zwar ist die Gültigkeit einer Standardisierten Bewertung grundsätzlich zeitlich nicht begrenzt. Sie kann jedoch nur so lange herangezogen werden, wie sich die darin zugrunde gelegten Annahmen und Daten nicht wesentlich verändert haben. Da der richtige Zeitpunkt für eine Beauftragung einer Standardisierten Bewertung sich derzeit nicht vorhersagen lasse, schlägt das Innenministerium vor, in dieser Angelegenheit in engem Kontakt mit dem Ministerium zu bleiben. Um keine Zeit zu verlieren, wird unabhängig hiervon eine kleine Arbeitsgruppe auf Fachebene beauftragt, die inhaltlichen Vorfragen einer Ausschreibung der Standardisierten Bewertung aufzuarbeiten (vgl. "Vorlage Bericht zum Öffentlichen Personennahverkehr im Jahr 2006 und zur Mittelverwendung 2007", Landkreis Reutlingen, Kreistagsdrucksache VII-0351 vom 14.02.2007). ››
Kreistagsdrucksache
VII-0351 Pressemitteilung vom 16.10.2003 Machbarkeitsstudie
RegionalStadtBahn Neckar-Alb mit positivem Ergebnis abgeschlossen:
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