AGORA - Advanced coGeneration Options for Reintegrating local Assets

Mit dem EU-Projekt AGORA setzte die Region Neckar-Alb wichtige Impulse für die zukunftsfähige Entwicklung von Gewerbe- und Industriegebieten. Das transnationale Kooperationsprojekt wurde im Rahmen des INTERREG „Danube Transnational Programme“ gefördert und vernetzte Partner aus zahlreichen europäischen Ländern. Ziel war es, lokale Potenziale besser zu nutzen, nachhaltige Planungsansätze zu stärken und neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu erproben.

In der Region Neckar-Alb stand vor allem die Revitalisierung bestehender Gewerbegebiete sowie die gewerbliche Nachnutzung von Konversionsflächen im Mittelpunkt. Der Regionalverband Neckar-Alb nutzte AGORA, um Kommunen dabei zu unterstützen, Unternehmensstandorte langfristig zu sichern und Industrie- und Gewerbeflächen ökologisch, wirtschaftlich und sozial weiterzuentwickeln.

Bereits zu Projektbeginn wurden Gespräche mit Vertretern der Städte Metzingen, Meßstetten, Reutlingen, Mössingen und Rottenburg am Neckar geführt. Dabei wurden Stärken, Schwächen, Potenziale und Handlungsbedarfe bestehender Gewerbe- und Industriegebiete analysiert. Für die vertiefende Arbeit wurden unter anderem Standorte in Rottenburg am Neckar, Metzingen sowie der Konversionsraum Alb in Meßstetten ausgewählt.

Im Fokus standen zwei zentrale Themen: ein modernes Gewerbegebietsmanagement sowie Ressourceneffizienz und Klimaneutralität. Neben infrastrukturellen Verbesserungen ging es auch um die Zusammenarbeit mit Unternehmen und Flächeneigentümern, die Akzeptanz von Gewerbegebieten sowie die Entwicklung nachhaltiger städtebaulicher und technischer Standards.

Ein besonderer Schwerpunkt des Projekts lag auf Beteiligung und Kommunikation. Nutzende der Gebiete, Unternehmen, Politik, Verwaltung, Forschung und Zivilgesellschaft sollten aktiv einbezogen werden. So trägt AGORA dazu bei, neue Strategien für nachhaltige Gewerbe- und Industriegebiete zu entwickeln und die Region Neckar-Alb als starken, innovativen und zukunftsorientierten Wirtschaftsraum weiterzuentwickeln.

Dem Projekt AGORA hat sich das Folgeprojekt zur Mobilisierung von Flächenpotentialen in Bestandsgewerbegebieten und Qualifizierung des Gewerbegebiets „Siebenlinden“ in Rottenburg am Neckar entwickelt.

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