Regionalplanung

Mobilität, Wohnen, Industrie und Gewerbe, Land- und Forstwirtschaft, Naherholung, Landschaftsschutz, Klimaschutz, - die Nutzungsansprüche, die an unsere Region und seinen Raum gestellt werden, sind vielfältig. Allerdings sind die Flächen, die hierfür zur Verfügung stehen, begrenzt.

  • Wie kann sichergestellt werden, dass die Nutzung des Raumes im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung geschieht und alle Nutzungsansprüche gut aufeinander abgestimmt werden?
  • Wo in der Region sollen neue Wohngebiete entstehen, wo Gewerbeschwerpunkte und wo der Freiraum geschützt werden?
  • Welche Ansprüche, Planungen und Ideen müssen interkommunale und regional abgestimmt werden?

Antworten auf diese Fragestellungen gibt die Regionalplanung. Sie sorgt dafür, dass Nutzungsansprüche an den Raum koordiniert und aufeinander abgestimmt werden. Das zentrale Instrument dafür ist der Regionalplan, der mit seinen Festlegungen ein raumordnerischen Rahmen für die Region darstellt: Hier sind Ziele und Grundsätze der anzustrebenden räumlichen Entwicklung und Ordnung für die Region Neckar-Alb festgehalten. 

Der Regionalplan ist in drei Themenbereiche gegliedert:

  • Regionale Siedlungsstruktur
    mit den Themengebieten Raumkategorien, Entwicklungsachsen, Zentrale Orte, Siedlungsentwicklung.
  • Regionale Freiraumstruktur
    mit den Themengebieten Regionale Grünzüge und Grünzäsuren, Freiraumschutz, Sicherung für Wasservorkommen, vorbeugender Hochwasserschutz, Rohstoffvorkommen.
  • Regionale Infrastruktur (Standorte und Trassen)
    mit den Themengebieten Verkehr, Energie, Abfallwirtschaft.

Um auf die sich ändernden Gegebenheiten zu reagieren, wird der Regionalplan regelmäßig fortgeschrieben. Grundlage dafür sind unter anderem die Anwendung des Plans, sowie Erkennisse und Impulse, die aus Projekten und Kooperationen gewonnen werden.